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Kronprinzessin Victoria wurde sexuell belästigt

Die Kronprinzessin Victoria wurde von dem in den Medien als die „Kulturpersönlichkeit“ bezeichnete Jean-Claude Arnault, belästigt.

Drei Quellen erzählen der Redaktion von Svenska Dagbladet, dass sie Zeugen wurden, wie Arnault der Kronprinzessin am Gesäß fasste. Dies geschah während eines Treffens in der Villa der Schwedischen Akademie im Stadtteil Djurgården in Stockholm.

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Horace Engdahl, die Kronprinzessin Victoria und Jean-Claude Arnault.

Foto: Linus Sundahl-Djerf, Pontus Lundahl/TT och Malin Hoelstad. Bild 1 av 1

Horace Engdahl, die Kronprinzessin Victoria und Jean-Claude Arnault.

Foto: Linus Sundahl-Djerf, Pontus Lundahl/TT och Malin Hoelstad. Bild 1 av 1
Horace Engdahl,  die Kronprinzessin Victoria und Jean-Claude Arnault.
Horace Engdahl, die Kronprinzessin Victoria und Jean-Claude Arnault. Foto: Linus Sundahl-Djerf, Pontus Lundahl/TT och Malin Hoelstad.

Svenska Dagbladet veröffentlicht an diesem Samstag eine tiefgehende Reportage über den Kulturclub Forum. In dem Bericht kommen neue Angaben über Jean-Claude Arnault zutage. Dieser steht seit längerem im Zentrum eines Skandals über sexuelle Belästigungen, die ihm von mehreren Frauen vorgeworden werden, sowie das Agieren der Schwedischen Akademie, die den Nobelpreis in Literatur verteilt.

Drei Quellen, sowohl innerhalb der Akademie als der Akademie eng verbunden, berichten in der Reportage, dass sie gesehen haben, wie Jean-Claude Arnault seine Hand auf das Gesäß der Kronprinzessin legte während einer Sitzung in der Villa Bergsgården im Stadtteil Djurgården.

Margareta Thorgren, Informationschef des Hofs, sagt auf Anfrage von Svenska Dagbladet:

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„Die Angaben über Jean-Claude Arnault, über welche die Medien seit dem Herbst berichten sind erschreckend. Die Königsfamilie unterstützt die metoo-Initiative. Aber diese letzte Entwicklung kann ich nicht kommentieren.

Svenska Dabladet berichtet weiter, dass Horace Engdahl als damaliger ständiger Sekretär der Schwedischen Akademie vom Hof den Auftrag erhalten hatte bestimmte „Maßnahmen“ zu ergreifen bei der Vorbereitung des Akademietreffens im Dezember 2006.

Zwei voneinander unabhängige Quellen berichten, seine Aufgabe sei es gewesen, dafür zu sorgen, dass die Kronprinzessin nicht mit Jean-Claude Arnault allein gelassen werde beim Empfang nach der Sitzung.

Die Informationsabteilung des Hofs hat die aufgedeckten Informationen überprüft, kann diese aber weder bestätigen noch dementieren, da inzwischen viele der damals involvierten Personen nicht mehr beim Hof angestellt sind.

In der Reportage von Malena Rydell und Sam Sundberg erzählen Personen, die von Anfang an bei Arnaults Kulturclub Forum dabei waren über starke Kulturerlebnisse – aber auch darüber wie die Kunst mit einer sexuellen Anziehungskraft verbunden wurde, sowie über ein weit verbreitetes Schweigen im Namen der Kunst.

„Über gewisse Sachen spricht man nicht außerhalb des engen Kreises. Es gibt da ein ewiges Schweigegelübde.”

Jean-Claude Arnault Anwalt Björn Hurtig sagt zu Svenska Dagbladet: Mein Klient weist die Behauptungen zurück und meint es handele sich um arglistige Gerüchte mit einem einzigen Zweck: Ihn anzuschwärzen und ihm Schaden zuzufügen.

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